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Die Hochleister // Hochleistungs-Rechenzentrum

 

Die PlusServer AG betreibt zwei Rechenzentren. Dies ist zum einen das „datadock“ – Europas grünstes Rechenzentrum – in Straßburg, Frankreich und zum anderen das Tucker Building in St. Louis, MO, USA.

Das umfassende Sicherheitskonzept unserer Rechenzentren garantiert, dass alle Daten vor Diebstahl oder Beschädigung durch Umwelteinflüsse geschützt sind. Beide Rechenzentren sind an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden durch Wachpersonal besetzt. Zusätzlich werden alle sensiblen Bereiche, die Eingangsbereiche und Außenanlagen durch Kameras überwacht. Durch ein modernes Zugangskontrollsystem, basierend auf einer Zwei-Faktor-Authentisierung, werden nur autorisierte Personen in das Gebäude gelassen. Regelmäßige Rundgänge des Wachpersonals dienen der ergänzenden Kontrolle.

Für die konstante Stromversorgung sorgen USV-Anlagen und Spannungsfilter sowie redundante Dieselgeneratoren. Insgesamt stehen mehrere Tausend kVA pro Rechenzentrum an Notstromleistung zur Verfügung.

Die Klimatisierung der Rechenzentren mittels energieeffizienter Klimageräte unterstützt von einem Kaltgang-/Warmgang-Konzept stellt sicher, dass die Server und Infrastrukturkomponenten stets in einem optimalen Temperaturbereich arbeiten.

Alle kritischen Werte in den Räumen werden durch die Gebäudeleittechnik permanent überwacht.

Netzwerkinfrastruktur

Die Server werden im Rechenzentrum standardmäßig über einen dedizierten 100-Mbit/s-Switchport angebunden. Nach Bedarf sind jedoch auch Anbindungen mit einem oder mehreren 1-Gbit/s-Switchports möglich. Für besonders hohe Anforderungen, etwa im Bereich dedizierter Storage-Lösungen, steht selbstverständlich eine Anbindung von mindestens 10 Gbit/s zur Verfügung.

Einzelne Server oder komplexe Setups können direkt oder über optionale Komponenten wie Loadbalancer oder Firewalls an das Internet angebunden werden.

Die PlusServer-Netzwerkinfrastruktur wird durch das PlusServer Network Management Center (NMC) betrieben. Das NMC ist verantwortlich für:

  • Monitoring und Netzmanagement des PlusServer-IP-Netzes
  • Performance Monitoring im PlusServer-IP-Netz
  • Security Support zur akuten Schadensminderung, z.B. bei DoS- und DDoS-Attacken

PlusServer-IP-Netz

Das globale PlusServer-IP-Netz ist über eigene Autonome Systeme definiert. Die AS definieren alle nationalen und internationalen Verbindungen von PlusServer. Das IP-Netz basiert auf einem optischen Übertragungsnetz, das durch den Einsatz fortschrittlichster Technologien Übertragungskapazitäten von mehreren hundert Gigabit pro Sekunde bereitstellen kann.

Der Anschluss an wichtige Internet-Exchange-Standorte in Europa, Asien und Amerika ermöglicht es uns zusammen mit unseren Partnern, öffentliche Peerings mit allen bedeutenden IP-Carriern, Internet-Service-Providern und Content-Anbietern zu betreiben. Zusätzlich existieren mehrere private Peering-Punkte.

Rechenzentrum Straßburg

Das PlusServer-Rechenzentrum in Straßburg ist vollredundant (Tier-3) ausgelegt und verfügt über baulich getrennte Brandabschnitte nach DIN 4102 bzw. EN1047/1 und EN1047/2. Alle für das Rechenzentrum relevanten Wände und Türen sind F630/T630-klassifiziert.

Eine Brandfrühesterkennungsanlage (VESDA) saugt kontinuierlich Raumluftproben aus allen Bereichen des Rechenzentrums und analysiert diese Proben auf feinste Rauchpartikel. Dabei werden selbst minimale Mengen aufgespürt, wie sie z.B. bei Schwelbränden durch verschmorte Kabel entstehen. Auf diese Weise kann bereits ein Alarm erfolgen, wenn noch gar kein richtiger Brand entstanden ist. Die Ursache der Rauchpartikel lässt sich rasch auffinden und beseitigen. Offene Feuer werden so von vornherein vermieden.

Die gesamte Anlage ist direkt und unmittelbar bei der Leitzentrale der Feuerwehr aufgeschaltet. Zusätzlich sind für die Flächen- und punktuelle Brandbekämpfung vor den Räumen des Rechenzentrums CO2-Handfeuerlöscher angebracht. Auf 100 Prozent der Fläche ist ein Doppelboden der Brandschutzklasse F30 mit einer Höhe von 600 mm installiert. Die Mittelspannungsschaltanlage ist explosionssicher in einem Raum mit 120 Minuten Brandhemmung untergebracht. Brandschutzübungen werden regelmäßig zweimal jährlich durchgeführt. Im gesamten Gebäude gilt striktes Rauchverbot.

Die Brandabschnitte sind mit redundanten und nach Kundenerfordernissen nutzbaren separaten Stromversorgungen ausgestattet. Weiterhin sind alle Netzwerkkomponenten und relevanten Backend-Systeme redundant in verschiedenen Abschnitten des Rechenzentrums vorhanden. Alle wichtigen Versorgungskomponenten (Strom, Klimatisierung, Internetanbindung) sind ebenfalls redundant ausgelegt.

Transformatoren, Niederspannungshauptverteiler, USV-Komponenten und Generatoren verfügen jeweils über n+1 oder 2n+1-Redundanzen, ebenso wie die zur Kühlung installierten Brunnenanlagen, Pumpen und Kühlkreisläufe.

Das Rechenzentrum ist nach ISO27001 zertifiziert.

Weitere Informationen zum datadock sowie einen interaktiven Rundgang finden Sie hier.

Unsere Anbindungen im Detail:

  • Deutsche Telekom: 10 x 10 GBit
  • Level 3: 10 x 10 GBit
  • Global Crossing: 8 x 10 GBit
  • cogent: 5 x 10 GBit + 3 x 10 GBit
  • interoute: 7 x 10 GBit
  • DE-CIX: 6 x 10 GBit
  • ECIX: 6 x 10 GBit

Rechenzentrum St. Louis, USA

Das PlusServer-Rechenzentrum in St. Louis ist Teil eines größeren Rechenzentrumskomplexes, dessen Betreiber die notwendige Infrastruktur wie Notstromversorgung und Klimatisierung bereitstellt. Alle Räume sind mit einer Brandfrühesterkennungsanlage (VESDA) ausgestattet. Diese erzeugt einen Alarm, bevor ein Brand überhaupt entstehen kann, und vermeidet so offene Feuer. Die Brandfrühesterkennungsanlage ist direkt mit der Leitzentrale der Feuerwehr verbunden. Zusätzlich steht zur Brandbekämpfung eine ausreichende Anzahl CO2-Handfeuerlöscher zur Verfügung. Brandschutzübungen werden in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Im gesamten Gebäude besteht zudem striktes Rauchverbot. Getrennte Brandabschnitte stehen derzeit jedoch nicht zur Verfügung.

Das Gebäude unterliegt einer regelmäßigen Auditierung nach SOC2.

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